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News at GESS



Alumni Questionnaire: Claudia Leggewie
Posted 25/06/2015 07:23PM

Name: Claudia Leggewie Parent of:

Mayke Leggewie Euro-sec. IB
Arndt Leggewie Grad 10 German-sec.
Birthe Leggewie Grad 8 German-sec.
Freya Leggewie Grad 3 German-sec.

Years attended GESS: 2001- 2008

Nationality: German

Current location: near Hamburg


Our life changed forever 

Als ich mich für das Alumni Portal der GESS registriert hatte und dann den Fragebogen erhalten hatte, dachte ich erst einmal: „Mann oh Mann, so viele Fragen.“

Sollte ich das wirklich alles beantworten? Wäre es für andere wichtig zu erfahren wie und warum sich meine Familie während ihres Aufenthalt an der GESS für immer positiv verändert hat? Alles viel zu persönlich! Kommt nicht in Frage! Also hatte ich, nach dem ich jede Antwort  zum xten Male geändert hatte, alles auf die „Bitte-Warten-Liste“ gesetzt. 

Weil aber das Jahrbuch der GESS zu unseren Lieblingsbüchern zählt und ich in Gedanken gelegentlich noch immer im Forum sitze und Mr. Robert rufen höre: „ Go, go, go! Run for your life!“, habe ich mich doch entschlossen etwas zu schreiben.

Wir waren fast 8 Jahre in Singapur und unsere Kinder an der GESS, bzw. angemeldet hatten wir sie noch an der Deutschen Schule Singapur. Herr Boos war damals gerade neuer Schulleiter geworden. 

Mit gutem Grund. Ich wollte eigentlich nur kurz bleiben. Im Ausland leben zu müssen, war für mich keine angenehme Vorstellung und mein Englisch war wirklich schlecht. Als mitreisender Ehepartner hatte ich es nur meinem Mann zuliebe getan. Unsere Kinder sollten im deutschen Schulsystem bleiben, um eine baldige Rückkehr zu erleichtern. 

Aber, auch Frau wächst mit ihren Aufgaben. Und da ich von Anfang an allein für das schulische Wohl meiner Lieben verantwortlich war, bin ich mit ihnen zusammen ins kalte Wasser gesprungen. Und musste feststellen es war warm!

Von allen Seiten wurde uns verständnisvoll Hilfe angeboten und wir wurden gestützt und aufgefangen. Danke, Herr Wäsch, welcher Birthes Klassenlehrer in der 1.Klasse war und den sie einmal (ausversehen) mit Papa ngesprochen hat.  Danke, Herr Sauer. Danke, Frau Sumargo. Und danke allen, die uns über die erste schwierige Zeit geholfen haben.

Ich habe meine Ersatzfamilie in der Fremde lieben gelernt.

Auch wenn ich nicht immer ganz mit ihr einverstanden war, wir haben immer ein offenes Ohr gefunden und gemeinsam nach Lösungen gesucht. Während der vielen „Coffeemornings“. Privat mit den Klasseneltern oder in der Schule mit der Schulleitung, Lehrern oder Buddies, in Krisensitzungen mit Herrn Völker und anderen Lehrern, während der Klassen-Elternabenden, während meiner Zeit im GEB oder einfach nur so im Forum sitzend und auf meine „Kurzen“ wartend.

Es gab Zeiten in den 7 1/2 Jahren GESS da war ich jeden Tag einmal kurz in der Schule. Um im Schulshop einzukaufen, vergessene Bücher, Unterschriften, Brotdosen, Trinkflaschen, Sportbeutel, Instrumente zu bringen, Mr. Ahmads Lost and Found aufzusuchen oder einen Laptop und den (tonnenschweren!) Ranzen vor dem Nachmittagssport abzuholen. Bei Sportveranstaltungen anzufeuern, Obst zu schneiden oder Termine mit Lehrern wahrzunehmen.

Nachdem ich von neuen Eltern angesprochen wurde, weil sie dachten ich wäre an der Schule angestellt, wusste ich, dass ich mich eindeutig zu oft auf dem Campus aufgehalten hatte. Herr Boos, sorry for that. Ich habe auch gar nicht den Schulbetrieb gestört. 

Mal von den Schulfesten und anderen Veranstaltungen auf dem Campus abgesehen, hat es auch im normalen Schulbetrieb Spaß gemacht, dem Kunterbuntem-Treiben auf dem Schulgelände zu zusehen, oder sich mit anderen ebenfalls wartenden Müttern/Vätern zu unterhalten.

Dass wir nicht an jeder Aktion in, um und an der Schule teilnehmen konnten, ist nicht immer verstanden worden. „Wie, ihr erlaubt eurem Sohn nicht an dem Klassenausflug teilzunehmen?“ Ja ! Wenn man das ganze Schuljahr pubertierend durchgehangen hat, dann sollte man am Ende auch nicht noch dafür belohnt werden. Zumal der Klassenlehrer auch gern etwas mehr Leistungswillen gesehen hätte, bei allen Schülern seiner Klasse. Er hat sich nicht durchsetzen können und Arndt war am Ende auch mit auf Bintan.

Unserer Meinung nach waren wir nicht nur zum Spass in Singapur, sondern um an einer guten Schule eine gute Ausbildung für unsere Kinder zu bekommen.

Da muss man dann auch mal unbequeme, weil nicht in die allgemeine Urlaubslaune passende, Entscheidungen der Lehrer akzeptieren.

Herr Boos hat dann immer gesagt: „Wasch mich, aber mach mir mein Fell nicht nass. Das geht nicht!“ 

Auch in der Euro-sec. gab es so manche Diskrepanz zwischen Ferien/oder Wochenende und unterrichtsfreier Zeit. Mr. Fish nannte es immer, “study time at home”. Ich hoffe wir haben immer den goldenen Mittelweg zwischen elterlichem Erziehungsauftrag, zu dem auch Urlaub und Entspannung gehören, und den pädagogischen Vorgaben getroffen.

Mayke hat ihr IB Examen an der GESS bestanden, hat dann in Heidelberg und Glasgow studiert und arbeitet jetzt in Hamburg an ihrer Promotion.

Arndt und Birthe haben in Stade am Gymnasium-Atheneum ihr Abitur gemacht und studieren noch. Und Küken Freya wechselt nach dem erweiterten Sekundarabschluss nach den Ferien auch an ein Gymnasium.

Ich bin nicht mehr mit direkten und indirekten Hausaufgaben, üben und vertiefen von Unterrichtsstoff zu Hause und anderen Schularbeiten beschäftigt. Ich kann mich voll und ganz auf die Restaurierung unseres über 130 Jahre alten Altländer-Bauernhauses konzentrieren.

Ich wünsche allen gegenwärtigen und zukünftigen Eltern an der GESS starke Nerven und genügend Selbstreflektion, um die „andere Seite der Macht„     (die Lehrer) besser zu verstehen.

 

What do you miss most about your time at GESS? What is your fondest memory?

Für fast 8 Jahre war Singapur unser zu Hause und die GESS folglich der Lebensmittelpunkt unserer Kinder. Sie haben mehr Zeit in der Schule mit ihren Lehrern verbracht, als mit ihren Eltern daheim.

Dass ich, als Mutter, an Ausgestaltung ihres Lebensraum Schule mitwirken durfte, ist eine meiner stärksten Erinnerungen. Sich als Elternteil einmischen zu dürfen, hatte immer etwas Positives und war nicht einfach nur Kritik an der Schulleitung und den Lehrern. 

Vom Obstschneiden für durstige Sportler, über Kuchenbacken für die Schulfeste bis hin zum Klassen-Paten und Elternbeirat gab es an der GESS eine Vielzahl von Möglichkeiten sich selbst und seine Meinung sinnvoll einzubringen.

                  Nur wer mit anpackt kann etwas bewegen.

 

What do you miss most about Singapore and your life there? If it has been a while, what do your remember most about your life in Singapore?

Im Land des ewigen Sommers zu leben ist einfach nur schön. Wir waren Mitglieder des australischen Drachenboot Clubs. Während unserer Trainingseinheiten und auch an Wettkampftagen hielten wir uns oft lange auf  und in dem Wasser des Geylang Rivers auf, dabei war es immer herrlich warm. Danach blieb die Gruppe jedes Mal noch „spitschnass“ zusammen, bis die Sonne unterging. Nicht nur um Bier zu trinken, sondern auch um unser Englisch zu verbessern, uns mit den anderen zu unterhalten. Andere Kulturen kennenzulernen. 

                              „Another day in paradise“



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IB Curriculum

The English speaking European Section of GESS is a fully fledged International Baccalaureate World School, and one of the few in the world who are authorised to deliver the Primary Years Programme (PYP), the Middle Years Programme (MYP) and the Diploma Programme (IBDP).

Since opening in 2005, the European Section has grown rapidly to become a school with a reputation for quality education with a strong community feel. We now have over 600 students. The vast majority of our students are European passport holders, for whom GESS represents a vital connection with home. Students are thus provided with a safe, friendly and familiar environment in which they are challenged to thrive as they grow into independent and responsible global citizens.

Our academic and pastoral programmes are designed to support this demographic and ultimately to prepare our students for returning to Europe or for entry into European universities. To this end we endeavor to support mother tongue language acquisition so that our students do not lose this vital connection with their home culture. Fortunately, given the high entry requirements into European schools and colleges, this also means that our students are especially well prepared for study all over the world, particularly North America, the UK and Australia.

The Pre-School department provides education from 18 month to 6 years in either English or German. Children are placed in groups according to their age.

 

German Curriculum

Since the school was founded in 1971, the school has evolved into a school with two sections. As an accredited “Excellent German School Abroad”, the German Section of the German European School Singapore (GESS) offers all major German school leaving certificates. The European Section is an authorized IB World School offering education in English across all three IB programmes.

The German Section supports the students to develop their German roots. We give them wings for the linguistic demands of a globalized world through our differentiated English programme from grade 1 onwards. In secondary school some subjects are taught in English. Our students are benefitting from numerous bonding activities and have additional space to enjoy the internationality of the school.

Our Pre-School department provides education from 18 month to 6 years in either English or German. Children are placed in groups according to their age. 

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